Foto-Tour | Warnemünde an der Ostsee

Anfang März verschlug es mich für ein Wochenende an die Ostsee. Um genau zu sein: nach Warnemünde. Mein Timing hätte nicht besser sein können, denn als wäre es nicht schon wagemutig genug, im Winter an die deutsche See zu fahren, erwischte ich eventuell auch noch das kälteste Wochenende des jungen Jahres.

Aber, lasst euch gesagt sein, die Ostsee im Winter ist wunderschön. Und die klirrende Kälte hilft dabei, den Kopf frei zu kriegen. Über gefrorenen Sand kann man auch viel besser laufen und vereiste Buhnen sehen einfach faszinierend aus. Aber seht selbst…

Warnemünde im Winter

Der grüne Leuchtturm steht auf der Westmole von Warnemünde, der rote (im Hintergrund) auf der Ostmole. Beide zusammen sind die Warnemünder Molenfeuer und heißen Schiffe und Seefahrer im Hafen Willkommen. Der alte Leuchtturm von Warnemünde wurde bereits 1897 gebaut und ist auch heute noch als Seezeichen in Benutzung. Man kann auch auf den Leuchtturm hoch steigen – leider erst ab Ostern wieder, da war ich etwas zu früh dran.

Ostmole Warnemünde
Ostmole Warnemünde
Westmole Warnemünde
Westmole Warnemünde
Westmole Warnemünde
Westmole Warnemünde (kunstvoll in Schwarz-Weiß)
Ostmole Warnemünde
Ostmole an Schiff
Westmole Warnemünde
Leuchttürme erinnern mich an Wes Anderson bzw. an Moonrise Kingdom und machen mich glücklich.
Warnemünde Meer und Eis
Es war kalt.
Westmole Warnemünde
Erwähnte ich, dass Leuchttürme mich glücklich machen?
Windfahne Warnemünde
Blauer Himmel. Liebe.
Westmole Warnemünde
Glücklich. Sehr.

Ich habe sowohl Samstag, als auch Sonntag mehrere Stunden an der Westmole und am Strand verbracht. Dafür war ich auch an die Ostsee gereist: Um das Meer zu sehen, mir vom eisigen Wind so richtig den Kopf freipusten zu lassen, den Blick über das unendliche Wasser schweifen zu lassen…

Also hab ich mir einfach Kopfhörer aufgesetzt und bin losgelaufen. Nicht besonders weit, weil ich sehr langsam unterwegs war (auch, weil ich ständig irgendwas fotografiert habe, in 2 Tagen habe ich fast 500 Fotos gemacht…) – aber weit genug, um die Gedanken mal zum Schweigen zu bringen.

Warnemünde Leuchtturm
Blick auf den alten Leuchtturm und die „Stadt“
Große Stehende Warnemünde
Die „Große Stehende“: Symbolisiert eine trauernde Seemannsfrau
Meer und Strand Warnemünde
Das Meer und der Strand
Dünen Warnemünde
Verschneite Dünen
Buhnen und Meer Warnemünde
Vereiste Buhnen
Buhnen und Meer Warnemünde
Eisige Zeiten
Buhnen und Meer Warnemünde
Es war wirklich sehr kalt.
Buhne Warnemünde
Zu Ehren Wes Andersons wollte ich ein schönes, symmetrisches Foto machen und wenn ihr genau hinseht, seht ihr da sogar eine Ente auf der Buhne, aber naja, der Horizont ist schief und das Meer wollte irgendwie auch nicht so ganz symmetrisch. Ich mags trotzdem.
Hund Meer Warnemünde
Ein Hund. Nennen wir ihn Fritz.

Der Ort Warnemünde

Ich habe mir auch Warnemünde selbst angeschaut, allerdings nicht so intensiv, wie ich das vielleicht im Sommer und mit mehr Zeit getan hätte. Ich war schließlich für’s Meer gekommen. Trotzdem: Der Ort ist supersüß und definitiv einen Besuch wert. Die Häuser sind einfach ur-niedlich!

Übrigens, der „Teepott“ unter dem Leuchtturm wurde 1965 gebaut, stand zwischenzeitlich leer und beherbergt jetzt mehrere Restaurants und Läden. Man kann dort sehr guten Käsekuchen essen. Habe ich für euch getestet.

Leuchtturm und Teepott Warnemünde
Leuchtturm und „Teepott“
Pension Warnemünde
Süße Häuschen und Pensionen, wohin man sieht.
Warnemünde Alexandrinenstraße
Die Alexandrinenstraße. Pure Liebe.
Alexandrinenstraße Warnemünde
Können Häuser eigentlich noch süßer sein? (Hobbington zählt nicht.)
Warnemünde Alexandrinenstraße
Viele süße, kleine Läden.
Kirche Warnemünde
Die Kirche in Warnemünde
Kirche Warnemünde
Nochmal Kirche (und irgendwann schaffe ich es auch, die Kamera gerade zu halten)

Sonnenuntergang in Warnemünde

Right time, right place: Na ja, es war natürlich kein Zufall, dass ich zum Sonnenuntergang nochmal am Strand war. Samstagnachmittags war ich für ein oder zwei Stunden ins Hotel zurückgekehrt und habs mir mit einem Buch gemütlich gemacht – mit dem festen Ziel, zum Sonnenuntergang nochmal aufzubrechen. Als ich dann losgegangen bin, hatte ich schon Angst, zu spät zu kommen (obwohl ich natürlich gegoogelt habe, wann Sonnenuntergang ist!), aber ich kam genau richtig. Hier lasse ich jetzt doch die Bilder für sich sprechen 🙂

Sonnenuntergang Warnemünde Sonnenuntergang Warnemünde Sonnenuntergang Warnemünde Westmole Sonnenuntergang Warnemünde Sonnenuntergang Warnemünde Sonnenuntergang Warnemünde Sonnenuntergang Warnemünde Sonnenuntergang Warnemünde Sonnenuntergang Warnemünde Sonnenuntergang Warnemünde Sonnenuntergang Warnemünde Sonnenuntergang Warnemünde

So, ich hoffe, meine kleine Foto-Tour hat euch gefallen und euch ist bei den Bildern von Schnee und Eis nicht allzu kalt geworden 😉

Ward ihr schon mal in Warnemünde? Wie hat es euch gefallen? Welche Orte an der Ostsee könnt ihr mir empfehlen?

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3 Gedanken zu „Foto-Tour | Warnemünde an der Ostsee

  1. Das ist atemberaubend! Ich liebe Meere & Leuchttürme, war aber leider bisher noch nie an der Ostsee. Wird aber definitiv irgendwann nachgeholt 🙂

    Liebe Grüße! ♥

  2. Ahoi, Katie.
    Meine einzigen Begegnungen mit dem Meer hatte ich am Mittelmeer, als Junge. Schwimmen lernen, fliehende Strandkrabben & angelandete Teerklumpen. Das Anmerkenswerteste wohl, die salzige Seeluft.
    Bin eben eine bajuwarische Landratte…selbst der nahe Bodensee hat mich noch nicht oft zu sehen bekommen.
    Ich rätsele gerade, ob ich Dir gegenüber schon Sina Beerwalds Buch über Sylt lobend erwähnt hatte?!…

    Offensichtlich hat die frostige Brise so manche Besucher dito wenig geschreckt – vermutlich, weil man/frau sich danach gut stärken konnte. Merci übrigens, daß Du es auf Dich genommen hast den Käsekuchen, vor Ort, für uns zu testen. ?

    Wann immer wir uns auf eine Landschaft einlaßen, ist es interessant wie sich Gedanken verflüchtigen, aber auch auf Reisen gehen. Wenn es nur ein Stein im Wasser ist, der vor 1000 Jahren (weiter flußauf) existierte & in 1000 Jahren (weiter weg) existieren wird.

    Mit das beeindruckendste Foto ist das der trauernden Seemansfrau; minimalistisch in der Andeutung & dennoch sind Schmerz, Angst, Verzweiflung nahezu greifbar. Allein durch die Armstellung.

    Sonnenuntergänge in freier Sicht haben schon etwas Erhabenes; wieder einmal hat es die Erde geschafft das Zentralgestirn hinter ihren breiten Rücken zu schieben.

    Für die meer-winterlichen Impressionen, go raibh maith agat!

    bonté

  3. Wow, bin gar nicht neidisch! :’D
    Wir fahren ein paar mal im Jahr an die Nordsee, kann deine Leidenschaft für das Wasser, die Luft und Leuchttürme gut nachvollziehen <3

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