Leipziger Buchmesse – So war mein Tag

Am Samstag, den 25. März machte ich mich von Berlin aus auf den Weg nach Leipzig, um auf der Leipziger Buchmesse endlich das Team vom Amrûn Verlag zu treffen, aber auch andere Autoren, Blogger und Leser. Und natürlich, um endlich zum ersten Mal meinen eigenen Roman „Barfuß durch die Nacht“ in der Hand zu halten.

Was ist die Leipziger Buchmesse?

Die Geschichte der Messe in Leipzig reicht über 400 Jahre zurück – so lange werden dort schon Jahr für Jahr neue Bücher präsentiert. Besonders im 18.Jahrhundert stellte Leipzig für Verleger und Buchhändler das Zentrum des deutschen Buchhandels dar. Erst 1945 wurde die Buchmesse in Frankfurt größer und erfolgreicher als die in Sachsen. Trotzdem blieb die Leipziger Buchmesse gerade zu DDR-Zeiten ein wichtiger Ort für Buchhändler, Verlage, Autoren und Leser. Seit 1973 findet die Veranstaltung im Frühjahr statt. Heute ist sie die zweitgrößte Buchmesse in Deutschland. Im Jahr 2016 kamen 195.000 Besucher und über 2000 Aussteller auf die Buchmesse in Leipzig.

In diesem Jahr sollte also auch ich Teil dieses Spektakels sein. Ich war entsprechend aufgeregt, aber im positiven Sinne. Für einen Samstag klingelte mein Wecker zwar viel zu früh, aber ich hatte ja etwas, worauf ich mich freuen konnte. Dummerweise startete mein Ausflug von Berlin nach Leipzig aber nicht so entspannt, wie ich gehofft hatte. Denn ich verpasste meinen Bus zum Hauptbahnhof und das ist Samstagsmorgens in Berlin nicht die beste Sache. Denn da schlafen nicht nur die Menschen, sondern auch der Nahverkehr. Ich musste 10 Minuten auf die nächsten U-Bahn warten und einmal zusätzlich umsteigen. Den Zug nach Leipzig habe ich zum Glück erwischt, viel später hätte ich aber echt nicht am Bahnhof ankommen dürfen.

Endlich „Barfuß durch die Nacht“ in der Hand halten

Katie Kling Barfuß durch die Nacht

In meiner Vorstellung hatte ich mir ausgemalt, wie ich entspannt zum Stand vom Amrûn Verlag schlendere, freundliche alle Menschen dort begrüße und dann feierlich ein Exemplar meines Erstlingswerks überreicht bekomme.

Die Realität sah – wie Realität das nun mal an sich hat – anders aus. Denn die Verkehrssituation am Leipziger Hauptbahnhof war gegen 10 Uhr eine Katastrophe. Ich wartete ungefähr eine halbe Stunde, bis ich mich endlich in eine S-Bahn quetschen konnte und hastete dann zum Messegelände, weil ich ja um 11 am Stand sein musste. Quasi auf die Minute kam ich dort an und wurde direkt von zwei wartetenden Bloggerinnen empfangen – Marina und Uta. Die beiden wollten die Bloggerin hinter Frau Margarete (also mich 😀 ) endlich mal kennenlernen und erhielten somit die zwei ersten signierten Exemplare von „Barfuß durch die Nacht“. Erst danach hatte ich Zeit, mir selbst mein Buch anzusehen – und das ist schon ein tolles Gefühl, das eigene Werk auf der Buchmesse Leipzig im Regal stehen zu sehen 🙂

Vorbestellungen Barfuß durch die Nacht Katie KlingBesonders schön war, dass mich meine Eltern überraschten und plötzlich vor mir standen. Gemeinsam mit meiner Tante und meiner Schwägerin-in-spe kauften sie dann auch erst mal eine Menge Bücher, die ich signiert habe. Außerdem wartete ein Stapel Vorbestellungen auf mich, der signiert werden wollte. Mir ist also während der Signierstunde nicht langweilig geworden 😉

Leipziger Buchmesse 2017: Autoren, Verlage und Bücher kennenlernen

Natürlich war ich auch auf der Messe, um andere Autoren zu treffen und ihre Bücher zu kaufen – zugegeben: nur beim Amrûn Verlag und den Ink Rebels – es war auch einfach viel zu voll um wirklich in Ruhe zu stöbern. Es war wirklich toll, Autorinnen wie Phoebe Ann Miller, Katharina Wolf, Anastasia Donavan, Kim Leopold, Jennifer Benkau und Holly Summer mal persönlich zu treffen. Meine Tante hatte mich im Vorfeld gefragt, ob ich nicht mal bei Sebastian Fitzek vorbeischauen und eine Signatur abholen könnte – aber wer samstags schon mal auf der Leipziger Buchmesse war, der kann sich vielleicht vorstellen, was dort los war. Leider keine Chance, noch durchzukommen.

Ich schlenderte nach meiner Signierstunde mit meiner Familie und meinem Freund über die Buchmesse und – als meine Gäste wieder abgereist waren – vergrub mich bereits in „Es war einmal Aleppo“ von Jennifer Benkau – aber dazu erzähle ich euch ein anderes Mal mehr.

Mein Fazit zur Buchmesse Leipzig

Ich war (bin) noch ein bisschen gesundheitich angeschlagen, deswegen ging es mir zwischendurch nicht so gut und ich musste mich ein bisschen ausruhen. Es war auch sehr voll auf der Messe, weswegen ein entspanntes Bummeln nicht möglich war. Nichtsdestotrotz war die Leipziger Buchmesse für mich eine tolle Erfahrung, auf die ich nicht verzichten möchte. Es war schön, all die Leute, die ich getroffen habe, einmal persönlich kennenzulernen und einfach dieses Event mitzuerleben. Ob ich auch zur Frankfurter Buchmesse gehen werde, weiß ich noch nicht, aber nächstes Jahr in Leipzig bin ich sicher wieder dabei – dann hoffentlich gesund und etwas entspannter 😉

Was ich von der Leipziger Buchmesse mitgebracht habe

Leipziger Buchmesse 2017 AutorenVon links nach rechts:

(*Amazon Affiliate Links – Wenn ihr etwas über diese Links kauft, erhalte ich eine kleine Provision. Der Preis bleibt für euch gleich.)

Ward ihr in diesem Jahr auch auf der Leipziger Buchmesse? Wie hat es euch gefallen? Welche Tipps habt ihr für meinen nächsten Messebesuch?